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Wissen · Kaufberatung

So kaufen Sie den richtigen Beschriftungslaser

Faserlaser, UV-Laser oder CO2-Laser – welche Technologie die richtige ist, entscheidet vor allem Ihr Material. Wir stellen die drei Lasertypen mit ihren Stärken und Grenzen gegenüber, damit Sie die passende Maschine für Ihre Anwendung finden.

Beschriftungslaser von Grossmann Lasertechnik im Detail – Kaufberatung

Auf einen Blick

  • Faserlaser für Metalle
  • UV-Laser für Kunststoff & Glas
  • CO2-Laser für organische Materialien
  • Im Zweifel: kostenlose Musterbeschriftung

Faserlaser: der Beschriftungslaser für Metalle

Der Faserlaser ist der Allrounder für die industrielle Kennzeichnung und für die meisten Anwender die erste Wahl. Er bietet eine außergewöhnliche Auflösung und Genauigkeit, markiert sehr schnell und ist dadurch hervorragend für die Serienfertigung geeignet. Hinzu kommen eine breite Materialverträglichkeit und ein wartungsarmer Betrieb mit einer Lebensdauer von bis zu 80.000 Betriebsstunden.

Bearbeiten lassen sich damit vor allem Metalle wie Edelstahl, Aluminium, Kupfer und Messing, dazu viele Kunststoffe wie ABS, PVC und PET, beschichtete Oberflächen sowie Keramik. Seine Grenze erreicht der Faserlaser bei Glas und bei rein organischen Materialien, die sich ohne Zusatzbeschichtung nur schwer markieren lassen. Wie ein Faserlaser im Detail funktioniert, lesen Sie in unserem Beitrag zur Funktionsweise des Faserlasers.

UV-Laser: für Kunststoff, Glas und empfindliche Materialien

Der UV-Laser spielt seine Stärken überall dort aus, wo Wärme stört. Er erzeugt präzise und extrem feine Markierungen, ohne das Bauteil thermisch zu belasten, und eignet sich damit ideal für empfindliche Werkstoffe. Neben Kunststoffen, Glas und Keramik lassen sich auch beschichtete Materialien sauber kennzeichnen.

Diese Präzision hat ihren Preis: Ein UV-Laser arbeitet etwas langsamer als ein Faserlaser, bietet bei vergleichbarer Leistung ein kleineres Arbeitsfeld und liegt in der Anschaffung höher. Auch die Lebensdauer der Quelle fällt geringer aus. Für empfindliche Bauteile, bei denen es auf ein einwandfreies Ergebnis ankommt, ist er dennoch unverzichtbar – mehr dazu in unserem Beitrag zum UV-Laser.

CO2-Laser: für Holz, Acryl und organische Materialien

Der CO2-Laser arbeitet mit einer langen Wellenlänge von 10 600 Nanometern und ist die richtige Wahl für organische und nicht-metallische Werkstoffe. Mit hoher Leistung graviert und schneidet er Holz, Papier und Karton, Textilien, Leder sowie Acryl und Naturstein, und die Anschaffungskosten fallen vergleichsweise niedrig aus. Gegenüber Faser- und UV-Laser erreicht er allerdings eine geringere Präzision, benötigt mehr Stellfläche und liefert auf Glas weniger Kontrast als ein UV-Laser.

Welcher Beschriftungslaser passt zu Ihrer Anwendung?

Als Faustregel gilt: Für Metalle nehmen Sie den Faserlaser, für empfindliche Kunststoffe und Glas den UV-Laser, und für organische Materialien den CO2-Laser. Genau diese Logik bilden unsere Geräte ab. Den Gravis erhalten Sie wahlweise als Faserlaser oder UV-Laser, den großformatigen GLX500 zusätzlich auch als CO2-Laser. Wenn Sie eine kompakte Einheit zur Integration in Ihre eigene Anlage suchen, ist der Integra die passende Lösung.

Sind Sie unsicher, welche Technologie zu Ihrem Material passt, schicken Sie uns einfach ein Probeteil. Wir fertigen Ihnen daraus eine Musterbeschriftung, damit Sie das Ergebnis vor der Entscheidung in den Händen halten. Was ein solcher Laser kostet und welche Faktoren den Preis bestimmen, erklären wir auf der Seite Faserlaser – Preis & Angebot.

Zuletzt aktualisiert am 31. Mai 2026 · Grossmann Lasertechnik GmbH, Rüthen

FAQ

Häufige Fragen

Die wichtigsten Antworten kompakt zusammengefasst.

Q01 Welcher Laser ist der richtige für Metall?
Für die Beschriftung und Gravur von Metallen ist der Faserlaser (1064 nm) in der Regel die beste und wirtschaftlichste Wahl. Mit MOPA-Technologie sind zusätzlich farbige Anlassmarkierungen auf Edelstahl und Titan möglich.
Q02 Womit beschrifte ich empfindliche Kunststoffe und Glas?
Hier ist der UV-Laser (355 nm) überlegen, weil er 'kalt' markiert und das Bauteil nicht thermisch belastet. Er liefert auf Kunststoffen, Glas und beschichteten Oberflächen feine, kontrastreiche Markierungen.
Q03 Wann lohnt sich ein CO2-Laser?
Ein CO2-Laser (10 600 nm) eignet sich für organische Materialien wie Holz, Papier, Leder, Textilien sowie Acryl. Für Metalle ist er nur eingeschränkt geeignet.

Bereit für Ihre Beschriftungslösung?

Wir beraten Sie persönlich — kostenfrei und unverbindlich

Sie wissen noch nicht, welcher Beschriftungslaser zu Ihrer Anwendung passt? Schicken Sie uns ein Beispielteil ein – wir fertigen Ihnen daraus eine Musterbeschriftung und Sie sehen das Ergebnis vor der Kaufentscheidung.